Gedanken//
Für eine viel zu lange Zeit war ich der festen Überzeugung, dass Kunst und
Dass mich diese Auffassung unheimlich einschränkt in meinem Schaffen, ist
mir erst in der letzten Zeit in den Sinn gekommen.
Denn mir geht es gut, und eigentlich würde man sich über diese Erkenntnis
freuen, doch ich sitze tagtäglich vor meinem Computer oder meinem Notizbuch
und blicke leeren Seiten entgegen, da ich keine Ahnung habe, worüber ich
eigentlich schreiben soll. Was ich verarbeiten soll. Was ich schaffen soll. Dass
das einen irgendwann frustriert, ist ja irgendwie klar. Als ich dann angefangen
habe, darüber nachzudenken, wieso ich eigentlich nichts mehr zu schreiben
finde, fiel mir auf, dass ich immer nur gute Texte fabrizierte, wenn es mir
schlecht ging. Und der Gedanke gefiel mir nicht.
Nun versuche ich, nicht nur meine negativen, sondern selbst meine positiven
Gefühle in etwas schönes zu verwandeln. Und ich hoffe, dass mir das gelingt.



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